• Martina Trost Cellistin

Martina Trost / Mas que

Ein tiefer Celloton erklingt, eine Stimme gesellt sich dazu. Schon vom ersten Ton an lässt uns die Cellistin und Sängerin Martina Trost auf ihrer Erstlings-CD an der innigen Wesensverwandtschaft von Stimme und Cello teilhaben. Ein Instrument, das der menschlichen Stimme sehr nahe kommt. Das Cello verschmilzt mit ihrer Stimme, verführt und entführt einen nach Südamerika voller unterschiedlicher Rhythmen und Stimmungen. Sie lässt das Cello sprechen, singen, sie zupft und streicht es und trommelt den Rhythmus. Dieses sinnliche Zusammenspiel zeigt sich auch in ihrem Gesang, immer in Zwiesprache mit dem Cello. Eine Stimme, die Lust hat am Experimentieren und sich voller Lebensfreude in die Welt der lateinamerikanischen Rhythmen begibt. Nie wirkt es angestrengt, immer losgelöst und voller Leichtigkeit. Dieses Gefühl drückt sich auch in dem von ihr gewählten CD-Titel aus: »Mas que nada«….ein Samba-Titel von Jorge Ben, was man mit »Ach, was solls?« übersetzen kann. Diese CD erzählt von der Liebe zum Leben und bei jedem Stück hört man die tiefe Liebe der Musikerin zu ihrem Instrument. Den Schlusspunkt bildet das Dolcissimo aus Gramata Cellam, einem von dem lettischen Komponisten Peteris Vasks komponierten Werk für Cello und Gesang. Martina Trost zeigt auf dieser CD ihre ganze musikalische Bandbreite. Lassen sie sich von ihr mitnehmen auf diese spannende, zutiefst berührende Reise.
CD/Einklang/Finetone

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Andreas Wolz
Andreas Wolz Schwerpunkt: Klassik Vor über 20 Jahren entdeckte ich beim Hören von Bellinis Norma mit Maria Callas meine Leidenschaft für die Oper und für die klassische Musik.