Für diese dunkle Jahrezeit möchte ich Ihnen eine nordische Lady vorstellen, deren einzigartige Musik mich immer wieder aufs neue fesselt. Ihre Musik wirkt wie eine Kerze, die man in der Dunkelheit entfacht, deren Licht einem Wärme und Geborgenheit vermittelt. In diesem Licht erscheint alles um einen herum wie verzaubert. Agnes erreicht dieses durch einfache fast klassisch anmutende Stücke, teils instrumental teils von Ihr selbst gesungen. Sie spielt Klavier und lässt sich von Violine und Cello begleiten. Rein kammermusikalischen Pop könnte man es nennen, fern ab von Kitsch und Kommerz. Sie hat bisher zwei Alben veröffentlich, eine schöner als die andere. Fangen Sie vielleicht mit »Aventine« an und dann die »Philharmoncis« (Ihre Erste). Diesen Winter soll ihr Drittes Album erscheinen . . . wir harren der Dinge.
»Nein das ist nicht das Ende der Welt, gestrandet an Liebe und Kunst.« (Bryan Ferry)