Lucinda Williams: Was für eine reife Frau! Vom Leben gegerbt, von Depressionen geplagt, voll mit Schmerz, Leidenschaft, Wut und dennoch manchmal von kindlicher Naivität. Eigentlich wie gemacht für Rock’n Roll. Ihre raue, zärtliche Stimme bettet sie in ebenso raue wie gefühlvolle Gitarrensounds aus dem reichen Fundus des Blues- und Country-Rocks. Die Gitarrensolis sind immer an der richtigen Stelle, gespielt von genau den richtigen Gitarristen. Man wünscht ihr, dass sie aufwacht aus ihren bösen Träumen ( „Wakin‘ up“) aus dieser schlimmen Zeit ( „Bad News Blues“) und dass der schwarze Zug („Big black Train“) an ihr vorbeifährt und sie nicht einsteigt. Vielen Dank Lucinda für dieses Album in einer Zeit, in der wir uns eigentlich nicht so nah kommen sollten!